Gaby Roosen - Ihre zertifizierte Liebscher-Bracht Therapeutin in Kevelaer

 

Bewegung ist Leben

Schmerztherapie nach Liebscher & Bracht

Die Schmerztherapie nach Liebscher & Bracht ist eine manualtherapeutische Behandlungsmethode, die auf den Beobachtungen von Roland Liebscher-Bracht und seiner Frau Dr. med. Petra Bracht fußt. Sie führt die meisten Schmerz-Zustände auf überspannte Muskeln und Faszien zurück, die durch mangelhafte oder einseitige Bewegung entstehen. Diese pathophysiologische, die Krankheitsbilder erklärende Hypothese wird von der evidenzbasierten Medizin, landläufig Schulmedizin genannt, nicht geteilt und gehört somit in den Bereich der Alternativmedizin.

An dieser Ursache soll die Therapie ansetzen und die Überspannungen in wenigen Schritten, wann immer möglich, abbauen: Durch die Osteopressur sollen Schmerzen auf natürliche Weise vermindert werden können, ohne auf Medikamente oder Operationen zurückgreifen zu müssen. Durch die Engpassdehnübungen und Faszien-Rollmassagen soll diese Schmerzfreiheit dauerhalt aufrechterhalten werden können.  Valide wissenschaftliche Beweise für diese Hypothesen liegen nicht vor. Der Begriff Osteopressur kommt in der Schulmedizin, ebenso in der Osteopathie und Chiropraktik nicht vor. Dies ist eine Neuschöpfung von Liebscher-Bracht.  

Die Elemente der Liebscher-Bracht Schmerztherapie

Osteopressur

Gemäß des wissenschaftlich nicht anerkannten Ansatzes der Liebscher-Bracht Schmerztherapie sollen einseitige Bewegungsmuster zu verkürzten Muskeln und Faszien, und damit zu erhöhten Spannungen im Gewebe führen. Rezeptoren, die Zug- und Druckspannungen sowie Geschwindigkeiten messen, sollen diese Informationen an das Gehirn weiterleiten. Berechne das Gehirn nach dieser Arbeitshypothese aus diesen Informationen einen Verschleiß der Gelenke oder Wirbelsäule, der größer ist als die Reparaturfähigkeit des Körpers, schalte das Gehirn einen sog. "Alarmschmerz", um die schädigende Bewegung zu verhindern, so die Hypothese von Liebscher-Bracht. 

Bei der von Liebscher & Bracht angewandten manualtherapeutischen Technik, der Osteopressur, werden gezielt diese "Alarmschmerz-Rezeptoren" in der Knochenhaut gedrückt. Der Begriff Osteopressur kommt in der Schulmedizin, ebenso in der Osteopathie und Chiropraktik nicht vor. Das ist eine Neuschöpfung von Liebscher-Bracht. Dies gilt auch für den Begriff „Alarmschmerz-Rezeptoren“. 
Durch die Osteopressur sollen die Hirnprogramme angesteuert und zurückgesetzt werden, sodass sich die muskulär-faszialen Spannungen normalisieren. Als Folge würden auch, so die Überlegungen, die Gelenkflächen und Wirbelkörper nicht mehr so stark aufeinandergepresst, was von den Rezeptoren in unserem Körper wahrgenommen und an das Gehirn weitergeleitet würde. Entsprechend werde auch der Alarmschmerz eingestellt bzw. vermindert.

Faszienrollmassage

Die spezielle Faszien-Rollmassage nach Liebscher-Bracht soll das Gewebe lockern und auf die anschließenden Dehnübungen vorbereiten. Sie soll die Zwischenzellflüssigkeit verschieben, sodass Abfallstoffe aus dem Fasziengewebe abtransportiert und das Gewebe mit neuer Flüssigkeit versorgt werden kann.

Zudem soll sie die Flimmerhärchen an den Fibroblasten (die 24 Stunden am Tag neue Faszien weben) dazu bringen, verfilzte Faszienfäden abzubauen. So sollen Verfilzungen, die nach Liebscher-Bracht das Hauptproblem von verkürzten und unflexiblen Faszien sind, gelöst werden. Das ist wiederum eine Wirkhypothese, die durch valide Studien zur Wirkung und Wirksamkeit nicht abgesichert ist.

Als Nebeneffekt des Rollens können zusätzlich Überspannungen der Muskeln gemindert werden.

Engpassdehnungen

Der moderne Alltag vieler Menschen fördert einseitige Bewegungsmuster und lässt selten eine konsequente Änderung dieser Routinen zu. 

Essentiell für die dauerhafte Wirksamkeit der Liebscher & Bracht-Therapie ist daher die konsequente Anwendung von speziellen Dehnübungen (sog. Engpassdehnungen), die den einseitigen Bewegungsmuster, die nach Liebscher-Bracht zu den Schmerzen geführt haben, entgegenwirken sollen. Diese werden zunächst in der Praxis kontrolliert mit dem Patienten geübt und dann regelmässig zuhause fortgeführt. 

Aktive Mitarbeit des Patienten ist - insbesondere bei der Prävention von Schmerzen - ein wichtiger Bestandteil der sogenannten Liebscher-Bracht Therapie.

Die Schmerz- und Bewegungstherapie nach Liebscher-Bracht ist eine komplementärmedizinische Methode, die nur zum Teil, bei bestimmten Übungen, durch valide wissenschaftliche Studien in Wirkung und Wirksamkeit bewiesen ist. So reden wir über Beobachtungen einzelner Therapeuten in Bezug auf angegebene Behandlungen.